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Staub

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Was sind Partikel und Stäube?

Die Luft enthält viele verschiedene Staubteilchen (Partikel). Dabei wächst der Anteil ‘künstlicher’ Stäube immer weiter an. Nicht zuletzt durch die neue Nano-Technologie rücken kritische Wissenschaftler mehr und mehr die  gesundheitlichen  Auswirkungen in den Fokus der öffentlicher Diskussion.

Staub ist nicht gleich Staub!

Staubpartikel werden nach der Größe unterschieden. So gibt es Grobstaub(>50 µm), Mittelstaub (10-50  µm/ ist schon teilweise lungengängig), Feinstaub (0,5-10 µm), Feinststaub oder Alveolarstaub (weil  er bis in die Lungenbläschen bzw. -alveolen eindringt und sich ablagern kann/ unter 0,5µm) und  Ultrafeinstaub    (inzwischen auch oft als Nanopartikel bezeichnet/ < 0,1µm) der teilweise so klein ist,  dass er in Zellen eindringen kann. Nanopartikel sind unvorstellbar klein, sie sind etwa 1000 mal kleiner als der Durchmesser eines  Haares und bestehen nur noch aus einigen tausend bis zehntausend Molekülen.

Wie entsteht Staub?

Staubbildung ist ein unvermeidlicher Vorgang. Er entsteht im alltäglichen Leben wenn Materialien zerkleinert werden, durch Abrieb oder  Verbrennungsprozesse. Bei Verbrennungsprozessen sind Ruß und Asche die sichtbaren Belege für Partikel und Stäube. Jede Reibung führt zu einem minimalen manchmal  nur mikroskopisch kleinem Abrieb. So reiben zum Beispiel Staubpartikel der Luft  an Wandoberflächen, Einrichtung.

Was macht Partikel für die Gesundheit kritisch?

Je kleiner ein Partikel ist, umso größer wird seine Oberfläche und damit seine Wirkungsfläche. Das ist leicht nachzuvollziehen. Wird z.B. ein Kohlestück in einem Mörser zerkleinert, bleibt die Kohlemenge im Mörser gleich, es werden aber immer mehr und kleiner Teilchen. Mit zunehmender  Zahl der Bruchstücke erhöht sich aber die wirksame Gesamtoberfläche der Kohle und die  Eigenschaften  der Kohle-Partikel ändern sich. Während die Kohle als ungeteiltes  Stück langsam verbrennt, kann die gleiche Masse  Kohlestaub explosionsartig verbrennen. Der Grund ist die extrem hohe und reaktionsfähige Oberfläche des Staubes.

Was dies bei allgemein für Organismen bedeutet beschreibt die Pathologin und Partikelexpertin Dr. Howard (Universität Liverpool) so: "Die Forschung zeigt, dass wenn normalerweise unschädliche Materialien in ultrafeine Partikel (Nanopartikel) zerteilt wird, sie dazu tendieren toxisch (giftig) zu werden. Im Allgemeinen kann man sagen: je kleiner die Partikel sind, desto reaktiver und toxischer werden sie."

Neben der Größe ist ein weiterer wichtiger Faktor für die biologische Wirkung, die Zusammensetzung des Partikels (Staubteilchens) bzw. was an seiner  Oberfläche transportiert wird. So wissen wir z.B. dass sich die meisten schwerflüchtigen Wohngifte (Schadstoffe) im Staub anreichern und dann über Atemwege aufgenommen werden.

Wir arbeiten im Großraum Luxemburg, Belgien, Eifel, Trier, Aachen, Köln und Bonn
nach dem Standard der baubiologischen Messtechnik
SBM-2008 und anderen Richtlinien.

© Büro für Baubiologie & Umweltanalytik Jürgen Fell

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