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Was sind Wohngifte?

IIn unseren Wohnräumen begegnen wir inzwischen unzähligen chemischen Stoffen. Sie kommen aus Baustoffen, Kunststoffen, Klebern, Farben, Lacken, Möbeln, Teppichen und Einrichtungsgegenständen. Aber auch Reinigungs- und Insektenvernichtungsmittel sind Quellen für Schadstoffe. Jedes Jahr kommen etwa 5.000 neue Substanzen hinzu. Über die gesundheitlichen Wirkungen ist so gut wie nichts bekannt. Die Frage zu Langzeitrisiken ist gänzlich ungeklärt.

Wo kommen sie her?

So genannte Kurzzeitgifte, die überwiegend bei der Verarbeitung freigesetzt werden, sind z.B. Lösemittel und ihre Ersatzstoffe. Sie werden überall gebraucht wo beschichtet, geschäumt, geklebt oder lackiert wird. Während der Verarbeitung werden die höchsten Konzentrationen frei. Je nach Aufbau von Bauteilen wie z.B. bei Spanholzplatten können sie allerdings noch über Jahre in die Raumluft abgegeben werden, also zu einem Langzeitgift werden und gesundheitliche Störungen auslösen.

Das wohl bekannteste Langzeitgift ist Formaldehyd. Auch heute wird es noch bei der Herstellung von Holzwerkstoffplatten eingesetzt (Bestandteil der Bindemittel). Desweiteren kann es in Desinfektionsmitteln, Wandfarben und Lacken vorkommen.

Weitere Langzeitgifte sind Additive und Hilfsstoffe, die Alltagsgegenständen, Einrichtungen und Baustoffen zugesetzt werden. Sie sollen vor Insekten- oder Pilzbefall schützen, die Brandgefahr senken, Kunststoffe weich machen oder die Haltbarkeit verbessern. Sie können auch nach der Verarbeitung jahre- bis jahrzehntelang ausgasen und nachgewiesen werden.

Warum gefährden sie die Gesundheit?

Wohngifte reichern sich in der Raumluft oder dem Hausstaub an und werden über die Atemwege bzw. die Haut aufgenommen. Eine lang andauernde, also chronisch einwirkende niedrige Konzentration ist dabei gefährlicher einzuschätzen als eine kurzeitige hohe Belastung. Meist schädigen sie schon unterhalb der Geruchsschwelle. Kommen mehrere Risikofaktoren zusammen, wie z.B. Strahlenbelastungen, Allergene oder Mikroorganismen und Umweltschadstoffe, können Wechselwirkungen das Schädigungspotenzial vervielfachen (Synergismus). 

Sind alle Schadstoffe gleich gefährlich?

Viele Wohngifte sind nachweislich krebserregend. Wieder andere haben Einfluss auf das Hormonsystem und die Fruchtbarkeit oder bringen das Immunsystem aus dem Takt. Bei den meisten sind die gesundheitlichen Langzeitwirkungen ungeklärt. Viele dieser Wohngifte greifen das Nervensystem an und können psychische Veränderungen hervorrufen. Das beste Beispiel ist der Holzschutzmittelskandal der siebziger Jahre. So leiden noch heute viele in Folge der jahrelangen schleichende Vergiftung durch Holzschutzmittel wie PCP und Lindan. Diese längst verbotenen Schadstoffe finden wir immer wieder auch heute noch in Innenräumen.

Wir arbeiten im Großraum Luxemburg, Belgien, Eifel, Trier, Aachen, Köln und Bonn
nach dem Standard der baubiologischen Messtechnik
SBM-2008 und anderen Richtlinien.

© Büro für Baubiologie & Umweltanalytik Jürgen Fell

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